Fördermittel beim Erwerb und Bau von Wohnimmobilien

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Staatliche Förderung

Mit der staatlichen Förderung stellen wir Ihre Baufinanzierung auf verschiedene Säulen und dass spart eine Menge Geld. Sie können beispielsweise von zinsgünstigen Förderdarlehen der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren. Meist liegen die Zinsen unter den am Markt üblichen Konditionen. Außerdem gewähren einige unserer Partnerbanken sogar noch Zinsrabatte.

Diese Darlehen, die Sie vom Staat in Form von günstigen Förderkrediten und attraktiven Zuschüssen erhalten, können Sie für viele andere Ausgaben rund um die Immobilie einsetzen. Wir informieren Sie bei unserer Beratung, ob Sie Anspruch auf diese Förderung haben und welche Fördermöglichkeiten für Sie beim Hausbau oder Erwerb infrage kommen.

Es lohnt sich mit BaufiAgent - den Experten der Baufinanzierung - zu finanzieren, denn günstiger finanziert als bei uns ... das geht doch gar nicht!

 

Welche Fördermittel gibt es?

Einer der wichtigsten Träger staatlicher Förderleistungen ist die KfW. Diese Förderbank unterstützt Bauherrn und Käufer von Immobilien, aber auch Sanierer und Modernisierer mit günstigen Krediten und Zuschüssen. Ebenso hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Eigenheimbesitzer interessante Förderprogramme. Auch die Riester-Förderung und verschiedene regionale Förderungen sind beim Erwerb oder Hausbau interessant. Oft lassen sich die einzelnen Maßnahmen auch miteinander kombinieren.

Mit dem Wohneigentumsprogramm (124) unterstützt die KfW den Kauf und Bau von selbstgenutzten privaten Immobilien. Anspruch auf Förderung durch die langfristigen, zinsgünstigen Darlehen haben Privatpersonen unabhängig von Alter und Familienstand. Der maximaler Förderbetrag liegt bei 50.000 Euro, das erste Jahr ist tilgungsfrei. Es ist auch eine tilgungsfreie Anfangszeit von fünf Jahren ist möglich. Das Darlehen ist flexibel kombinierbar mit anderen KfW- Förderprodukten.

Mit dem Förderprogramm Energieeffizient Bauen (153) hat die KfW all jene im Blick, die ihre Immobilie nach bestimmten KfW-Effizienzhausstandards bauen möchten. Denn diese Häuser haben einen deutlich geringeren Energiebedarf und sind besonders energieeffizient. der maximale Förderbetrag liegt bei 50.000 Euro pro Wohneinheit (ab 01.04.2016: 100.000 Euro). Hier gibt es einen Tilgungszuschuss bis 5.000 Euro. Das Darlehen ist flexibel kombinierbar mit anderen Fördermitteln.

Das Programm Energieeffizient Sanieren (151,152) können alle in Anspruch nehmen, die eigenen Wohnraum energetisch sanieren oder eine frisch sanierte Wohnung kaufen möchten. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass der Bauantrag oder die Bauanzeige für die Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahme vor dem 01.02.2002 gestellt worden sein muss. Die Förderung erhalten Privatpersonen ebenso wie zum Beispiel Wohnungsbaugesellschaften. Der maximale Förderbetrag beträgt 100.000 Euro pro Wohneinheit für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus, 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen. Es gibt einen Tilgungszuschuss bis zu 27.500 Euro je nach KfW-Effizienzhaus.

Mit dem Ergänzungskredit Energieeffizient Sanieren (167) fördert die KfW die Umstellung der Heizungsanlage in Wohngebäuden auf erneuerbare Energien. Wer seine Wohnimmobilie saniert oder als Erster eine sanierte Wohnung erwirbt, kann diese KfW-Förderung in Anspruch nehmen. Bedingung: Die bestehende Heizungsanlage muss vor dem 01.01.2009 installiert worden sein. Der maximale Förderbetrag beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die Kreditlaufzeit bei festem Zinssatz beträgt 4 bis 10 Jahre. In den ersten zwei Jahren muss keine Tilgung gezahlt werden.

Welcher Kredit für Ihr Modernisierungsprojekt?

Konsumentenkredite, Privatdarlehen, Förderdarlehen oder Annuitätendarlehen? Für Umbau, Modernisierung und Sanierung gibt es verschiedene attraktive Finanzierungsformen. Oft lassen sich diese auch gut miteinander kombinieren.

Altersgerecht umbauen (159). Anspruch auf diese Förderung hat, wer eine bereits barrierefrei umgebaute Wohnimmobilie erwerben möchte oder wer in seinem Eigenheim oder seiner Mietwohnung für Barrierefreiheit sorgen will. Förderberechtigt sind Privatpersonen unabhängig von Alter und Familienstand. Der maximale Förderbetrag beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit. Alternativ bietet die KfW auch ein Zuschussprogramm mit einer maximalen Fördersumme von 5.000 Euro.

Erneuerbare Energien Photovoltaik (274). Auch wer die Kraft der Sonne zur Stromerzeugung nutzen möchte, kann auf Darlehen der KfW-Bank hoffen. Mit langfristigen, zinsgünstigen Kredtiten unterstützt die KfW sowohl den Kauf und Aufbau von Photovoltaikanlagen als auch den Ausbau bestehender Anlagen. Angesprochen sind Privatpersonen ebenso wie Unternehmen, Organisationen oder zum Beispiel Landwirte. Der maximale Förderbetrag beträgt 25 Millionen Euro, das Darlehen ist in den ersten Jahren tilgungsfrei.

Erneuerbare Energien Speicher (275). Mit Batteriespeichern lässt sich der selbst erzeugte Sonnenstrom vorhalten und immer dann nutzen, wenn er gebraucht wird - auch nachts, wenn die Sonne nicht scheint. Die KfW fördert zum einen die Neuinstallation der innovativen stationären Batteriespeicher. Zum anderen unterstützt sie die Nachrüstung von Photovoltaikanlagen mit Speichern - allerdings nur, wenn die Anlagen nach dem 31.12.2012 in Betrieb gegangen sind. Außerdem muss der selbst erzeugte Strom zum Teil in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Wie werden die KfW-Fördermittel beantragt?

Die KfW-Bankengruppe vergibt ihre Darlehen nicht direkt an Kunden, sondern ausschließlich über sogenannte durchleitende Kreditinstitute. So können Sie Ihr Förderdarlehen ganz bequem direkt über uns beantragen. Sprechen Sie uns einfach an.

Übrigens: KfW- Darlehen werden wie die meisten Baudarlehen mit einem Eintrag ins Grundbuch abgesichert. In Kombination mit Ihrer Baufinanzierung an ein von uns vermitteltes Kreditinstitut können Sie KfW-Darlehen über uns bereits ab 5.000 Euro beantragen. Bei jedem über uns beantragten KfW-Darlehen gilt für Sie immer der günstigere Zinssatz! Es ist also egal, wie sich der Zinssatz zwischen dem Antrag und dem Tag der Genehmigung entwickelt - Sie bekommen in jedem Fall den niedrigeren Zinssatz. Versprochen!

Wer hat Anspruch auf BAFA-Förderung?

Anspruch auf Förderung haben nur Hauseigentümer, die schon vor dem 01.01.2009 einen Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet haben. Vor diesem Stichtag muss bereits eine Heizung in dem Gebäude vorhanden gewesen sein. Für Neubauten kommt nur die sogenannte Innovationsförderung infrage. Diese ist auf größere Mehrfamilienhäuser und sogenannte Nichtwohngebäude ausgerichtet.

Wer den Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie mit einem Wohn-Riester-Darlehen finanziert, profitiert nicht nur von weniger Zinsen, sondern ebenso von staatlichen Zulagen und Steuervorteilen. Der Grund: Mit dem "Wohn-Riester" will der Staat den Immobilienbesitz als zusätzliche private Altersvorsorge fördern. Vor allem für junge Familien, die sich mit einem Eigenheim fürs Alter absichern wollen, ist der Wohn-Riester eine interessante Option.


Sie möchten die staatliche Förderung für Ihre Baufinanzierung nutzen? Dann lassen Sie uns gemeinsam feststellen wie viel Förderung für Ihre Immobilie möglich ist. Rufen Sie uns an und vereinbaren einen persönlichen Gesprächstermin mit einem unserer Baufinanzierungsexperten.

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