Baufinanzierungslexikon B

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Fachbegriffe der Baufinanzierung (B)

Die Begriffe der Baufinanzierung sind nicht immer leicht zu verstehen. Unser Baufinanzierungslexikon erklärt Ihnen einfach die gängigen Begriffe im Baufinanzierungsbereich.

Baufinanzierung verständlich erklärt

Schritt für Schritt zur günstigsten Baufinanzierung. Für angehende Immobilienbesitzer oder Bauherren lohnt sich der Weg zu BaufiAgent. Wir vergleichen für Sie die Kontidionen von mehr als 400 Banken, denn je nach Kreditinstitut gibt es unterschiedliche Angebote zur Baufinanzierung.
Schriftlicher Antrag bei einer Baubehörde für eine Baugenehmigung. Um das Baugenehmigungsverfahren mit dem Bauantrag einzuleiten, müssen Unterlagen vorgelegt werden: Lageplan mit Berechnung der Wohn- und Nutzflächen, Bauzeichnungen (Grundriss-, Ansichts- und Schnittzeichnungen), Berechnung des umbauten Wohnraums nach DIN 277, Entwässerungspläne, Statische Berechnungen, Baubeschreibungen, Nachweis einer Haftpflichtversicherung des Entwurfverfassers, Standsicherheits-, Wärme- und Schallschutznachweis, vom Bauherrn und vom vorlageberechtigten Entwurfsverfasser unterschriebener Bauantragsvordruck.
Detaillierte Aufstellung über alle, in einem Bauvorhaben umfassenden Ausstattungs- und Ausfertigungsmerkmale. Wichtige Inhalte der Baubeschreibung sind z.B. Beschaffenheit der Wände und des Daches, Heizung, Art der Fenster etc. Sie gibt außerdem genaue Auskunft über die beim Bau verwendeten Materialen. Aufgrund ihrer Wichtigkeit für die Beurteilung der Qualität eines Gebäudes ist die Baubeschreibung ein wichtiger Bestandteil der Anfrage zur Baufinanzierung. Des Weiteren ist sie dem Antrag auf Baugenehmigung beizufügen.
Wenn eine Fläche noch nicht als Bauland deklariert ist, jedoch bereits die Absicht besteht, es in Bauland zu verwandeln, spricht man von Bauerwartungsland. Die finale Nutzungsbestimmung muss jedoch verbindlich durch einen Bebauungsplan festgesetzt werden.
Die meisten von uns benötigen eine Baufinanzierung, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchten. Hierfür nehmen sie ein Baudarlehen bei einem Kreditinstitut auf und zahlen dieses über einen Zeitraum von mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder zurück. Wenn ein Darlehensnehmer seine Baufinanzierung über BaufiAgent beantragt, muss er nicht selbst bei den Banken anfragen und die verschiedenen Angebote vergleichen, sondern erhält ohne viel Aufwand - das auf ihn individuell zugeschnittene Baufinanzierungskonzept .
Wer für den Hauskauf, den Hausbau oder die Modernisierung einer Immobilie Hilfe in Form von Baugeld benötigt, für den bietet es sich an, staatliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Die staatlichen Darlehen variieren meist jedoch stark von Bundesland zu Bundesland. Im Internet können Sie die landesspezifischen Maßnahmen der staatlichen Förderung und deren Partner einfach finden. Zu beachten ist, dass die Bauförderung meist an gewisse Bedingungen geknüpft ist.
Ein in den jeweiligen Bauordnungen der einzelnen Bundesländer vorgeschriebenes förmliches Verfahren zur Genehmigung eines Bauvorhabens. Die Baugenehmigung ist zeitlich befristet und gebührenpflichtig. Ohne die Erteilung einer Baugenehmigung darf mit den Baumaßnahmen nicht begonnen werden. In einigen Bundesländern ist für bestimmte Baumaßnahmen eine Bauanzeige ausreichend.
Die Baugrenze ist die im Bebauungsplan festgelegte Grenze, welche nach §23 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) von Gebäuden oder Gebäudeteilen eingehalten werden muss und nicht überschritten werden darf.
Ein Bauherr ist eine Person, die ein Bauvorhaben in eigenem Namen und Interesse durchführt bzw. durchführen lässt. Der Bauherr trägt die Risiken der Vorbereitung und Durchführung einschließlich des Bauherrenhaftungsrisikos und entscheidet sowohl über die architektonische und technische Gestaltung als auch über die Baufinanzierung. werden.
Diese Versicherung deckt Schäden, die Dritte auf einem Baugrundstück oder durch eine Baumaßnahme erleiden könnten und für die der Bauherr haftbar gemacht werden kann. Weitere Informationen zu Versicherungen für Immobilien.
Wenn während der Bauphase am Gebäude, den Bauteilen oder den Baustoffen Schäden entstehen tritt die Bauleistungsversicherung ein. Diese können durch Naturkatastrophen, Diebstahl oder Vandalismus verursacht werden. Weitere Informationen zur Versicherung von Immobilien.
Mängel am Bauwerk, die auf fehlerhafte Entwürfe, Ausführungen oder mangelhaftes Material zurückzuführen sind und den Wert bzw. die Tauglichkeit des Bauwerks mindern. Um vom Verursacher eventuell Nachbesserungs- oder Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können, sollten Bauherren bei erkennbaren Schäden bereits bei der Bauabnahme einen schriftlichen Vorbehalt einlegen. Treten Baumängel während der Bauphase auf kann der Darlehensgeber die weitere Auszahlung aus dem Darlehen verweigern bis diese nachgenbessert wurden.
Bei der Planung der Baufinanzierung für ein Eigenheim werden häufig die Baunebenkosten außer Acht gelassen. Dabei machen die Kosten für Notar, Makler, Grundbuch- und Finanzamt einen beträchtlichen Anteil der Gesamtkosten beim Hausbau aus. Wird dieser Kostenpunkt bei der Kalkulation der Baufinanzierung nicht berücksichtigt, kann unter Umständen eine teurere Nachfinanzierung erforderlich werden. Eine Baufinanzierung macht man bei den Experten der Baufinanzierung - BaufiAgent seit 1981 - um nicht in diese Kostenfalle zu tappen.
Die Bauordnung wird auf Landesebene festgelegt. Neben dem Verfahren der Baugenehmigung werden auch die materiellrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung, Änderung und den Abbruch baulicher Anlagen geregelt.
Ein Bauspardarlehen ist ein von einer Bausparkasse für wohnwirtschaftliche Zwecke gewährtes nachrangiges Baufinanzierungsdarlehen. Der Bausparer spart je nach gewähltem Tarif beispielsweise 30 bis 50% der Bausparsumme an und erhält dann ein Bauspardarlehen von entsprechend 70 bzw. 50%. Der Vorteil von Bauspardarlehen ist der relativ günstige Darlehenszinssatz. Allerdings ist zu beachten, dass die Belastung des Grundstücks durch Bauspardarlehen meist nicht mehr als 80% seines Beleihungswerts betragen darf.
Bauspren ist nicht anderes als regelmäßiges Sparen, um ein zinsgünstiges Baudarlehen für wohnwirtschaftliche Zwecke zu erhalten. Nach Abschluss eines Bausparvertrages spart der Bausparer eine vorher festgelegte Mindestsumme an. Nach Beendigung dieser Ansparphase erwirbt er das Recht auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen. Aufgrund der steuerlichen Vorteile und der Förderung durch die Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage für vermögenswirksame Leistungen bleibt das Bausparen eine beliebte Alternative bei der Baufinanzierung.
Das Bausparguthaben ist die Summe der selbst geleisteten Sparbeiträge auf einen Bausparvertrag und ggf. der Einzahlungen seines Arbeitgebers. Zuzüglich gutgeschriebener Zinsen und Boni sowie der erhaltenen staatlichen Förderung aus Wohnungsbauprämie und/oder vermögenswirksamen Leistungen.
Bausparkassen sind Kreditinstitute, deren Geschäftsbetrieb darauf ausgerichtet ist, Einlagen von Bausparern entgegenzunehmen und aus den angesammelten Beträägen den Bausparern für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen Bausoardarlehen zu gewähren. Das Bauspargeschäft darf nur von Bausparkassen betrieben werden. (Gesetz über Bausparkassen § 1.1)
Bausparsofortdarlehen werden von der Bausparkasse des Bausparers gewährt. Und das, obwohl der Bausparvertrag noch nicht die notwendige Zuteilungsreife erreicht hat. Das Bausparsofortdarlehen, welches in der Regel der Bausparsumme entspricht, überbrückt die Zeit bis zur Zuteilung und wird mit der Zuteilung anteilig bei der Auszahlung der Bausparsumme getilgt. Dementsprechend ist das Bausparsofortdarlehen bis zur Zuteilung ein tilgungsfreies Darlehen.
Es handelt sich um ein Konzept, bei welchem noch in der Planungs- bzw. Bauphase befindliche Immobilien gekauft werden. Dadurch können steuerliche Förderungen ausgenutzt werden.
Eine Bauwesenversicherung wird heutzutage als Bauleistungsversicherung bezeichnet. Diese Versicherung springt ein, wenn während der Bauphase an der Immobilie, den Bauteilen oder den Baustoffen Schäden entstehen. Diese können durch Naturkatastrophen, Diebstahl oder Vandalismus verursacht werden. Weitere Informationen zu Versicherungen & Immobilien.
Hierbei handelt es sich um Zinsen, die während der Bauphase einer Immobilie anfallen. Das zur Verfügung stehende Baudarlehen wird während dieser Phase noch nicht vollständig, sondern in Teilen je nach Baufortschritt ausgezahlt. Für den bereits ausgezahlten Teilbetrag fallen Zinsen an. Für den noch nicht ausgezahlten Betrag werden Bereitstellungszinsen berechnet.
Die zu finanzierende Immobilie wird in den meisten Fällen als Sicherheit für das Baudarlehen herangezogen. Mit dieser so genannten Beleihung sichern sich Kreditinstitute gegen eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Darlehensnehmers ab. Die Höhe der Beleihung ist abhängig von dem Beleihungswert und der Beleihungsgrenze des Objekts.
Der Anteil des Objektwertes in Prozent, der fremdfinanziert - also beliehen - wird. Der Beleihungsauslauf bezieht sich auf den Beleihungswert einer Immobilie, nicht auf den Kaufpreis. Beispiel: Eine Immobilie kostet 400.000 Euro und hat damit einen Beleihungswert von 360.000 Euro (Sicherheitsabschlag 10 %). Bei einem Darlehen in Höhe von 200.000 Euro beläuft sich der Beleihungsauslauf somit auf 56%.
Kreditinstitute dürfen nur bis zu einer bestimmten Grenze Immobilien beleihen. Das bedeutet, dass nur ein bestimmter Teil des Objekts als Absicherung für das Baudarlehen dienen kann. Die Grenze richtet sich nach den für das jeweilige Kreditinstitut maßgebenden gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften.
Als Beleihungsobjekte dienen sowohl Grundstücke als auch Häuser oder Eigentumswohnungen. Allesamt dienen als Sicherheiten für Baufinanzierungen. Die Absicherung des Kreditinstitutes erfolgt in der Regel über die Eintragung von Grundschulden ins Grundbuch.
Vom jeweiligen Finanzierungsinstitut festgelegte Größe unterhalb des Verkehrswertes einer Immobilie. Der Beleihungswert ist nach §12 des Hypothekenbankgesetzes der Wert, der den Verkaufswert nicht übersteigen darf. Der Beleihungswert entspricht also in der Regel dem Wert, der unter normalen Umständen bei einem späteren Verkauf jederzeit erzielt werden kann. Vereinfacht dargestellt: Beleihungswert = Verkehrswert - Sicherheitsabschlag.
Bei der Bemusterung müssen sich die Käufer eines Fertighauses oder einer Bauträgerimmobilie entscheiden, wie Ihre Immobilie ausgestattet sein soll. Fliesen, Eingangstür, Türgriffe und Dachziegel - jedes Detail wird bei der Bemusterung genau festgelegt. Erst nach diesem Termin steht der tatsächliche Kaufpreis fest, da von der Grundausstattung abweichende Sonderwünsche den Kaufreis erhöhen.
Entgelt für die vom Kreditinstitut bereitgestellten und vom Darlehensnehmer noch nicht in Anspruch genommenen Darlehen oder Darlehensteile. Der Bereitstellungszins beträgt in der Regel 3,0% p.a. bzw. 0,25% monatlich.
Ein Besichtigungstermin einer Immobilie wird vereinbart, weil ein Interessent sich ein potentielles Kaufobjekt persönlich ansehen möchte. Da die Darstellungen der Verkäufer einer Immobilie im Verkaufsangebot teilweise unvollständig oder geschönt sein könnten, sollten potentielle Käufer sich ein Objekt immer persönlich, gegebenenfalls sogar im Beisein eines Sachverständigen, ansehen und ausreichend Zeit dafür einplanen.
Ausgaben für den laufenden Betrieb und Unterhalt von Immobilien. Bei vermieteten Immobilien gibt es zwei verschiedene Arten von Bewirtschaftungskosten:
--> Umlagefähige Bewirtschaftungskosten, die dem Mieter in Rechnung gestellt werden können (z.B. Müllabfuhr, Straßenreinigung etc.).
--> Nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten, die dem Mieter nicht in Rechnung gestellt werden können (z.B. Verwalterkosten, Instandhaltungsrücklage).
Wert des Grundstückes, welcher abhängig von Größe, Lage, Zuschnitt, Beschaffenheit und Grad der Erschließung ist. Berechnet wird der Wert nach folgender Formel: Quadratmeterpreis (inkl. Erschließung, aber ohne Grundstückserwerbskosten) x Grundstücksgröße
Die Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit des Darlehensnehmers, also gewissermaßen das Ausfallrisiko, das mit einer Kreditvergabe beim Immobilienkauf verbunden ist. Aber nicht allein der reine Wille seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen zählt, allen voran werden wirtschaftliche Kennziffern bewertet und auch Erfahrungswerte mit einbezogen.

Wenn eine Darlehensgewährung unter persönlichen und sachlichen Gesichtspunkten vertretbar ist, spricht man von der Bonität bzw. Kreditwürdigkeit. Um die persönliche Bonität des Darlehensnehmers zu beurteilen, wird vor allem eine Schufa- Auskunft herangezogen. Die sachliche Bonität wird hingegen anhand sämtlicher Unterlagen über das Einkommen und die Ausgaben geprüft.
Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger eines Dritten. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber dem Gläubiger für die Erfüllung der Verbindlichkeiten bei Nichtzahlung des Dritten (Schuldners) einzustehen - der Bürge haftet mit seinem gesamten Vermögen (selbstschuldnerische Bürgschaft).
Die deutsche Gesetzgebung unterscheidet der Einfachheit halber lediglich in zwei verschieden Grundschuldarten, der Briefgrundschuld und der Buchgrundschuld. Bei einer Briefgrundschuld, muss, wie die Begrifflichkeit bereits erahnen lässt, ein schriftliches Dokument in Form eines Briefes nachweislich zugrunde liegen. Allerdings ist jedem selber überlassen, ob er auf dem Grundbuchamt für seine Immobilie nur als Begrifflichkeit Grundschuld einträgt oder Briefgrundschuld. Hier besteht keine Verpflichtung zur exakten Unterscheidung, was zu Irritationen führen kann, denn nicht jeder verbindet mit einer eingetragenen Grundschuld automatisch eine Briefgrundschuld. Wer sich für den Eintrag der Briefgrundschuld entscheidet, hat ganz klar die Vorteile der Grundschuldform vor Augen. Schnell und unbürokratisch können Verbindlichkeiten abgetragen werden. BaufiAgent zeigt Ihnen alle Möglichkeiten. Ein Brief für die Grundschuld wird nicht kostenlos erteilt, sondern wird mit anteiligen Gebühren durch das Grundbuchamt in Rechnung gestellt.
Der Begriff "Buchgrundschuld" gehört zum Fachvokabular aus dem Bereich des Kreditwesens - speziell der Baufinanzierung. Eine Buchgrundschuld ist eine Form der Grundschuld und als Gegensatz zur Briefgrundschuld zu verstehen und zu definieren. Mit der Buchgrundschuld wird eine Grundschuld bezeichnet, die ausschließlich im Grundbuch eingetragen ist. Die gesetzlichen Grundlagen hierzu regelt der 3. Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

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